Stephan Krawczyk in der Aula unserer Schule
Stephan Krawczyk macht Geschichte lebendig
Als Stephan Krawczyk das Lied „Ode an die Soße“ anstimmen sollte, forderte er die Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs zum Mitsingen des Refrains auf. Zu Beginn waren nur einzelne mutige Stimmen hörbar. Bis zum Ende des Liedes steigerte sich die Teilnahme hör- und spürbar. Das Lied sei aus Witz und Tollerei entstanden, weil er eben gern Rotkohl, grüne Klöße und Rouladen esse und dazu gehöre eben eine gute Soße, so der Künstler.
Andere Lieder, Texte und Berichte von Stephan Krawczyk waren weniger unbeschwert und heiter. Sie erzählten von Unfreiheit und Unterdrückung. Fast nebenbei teilte er mit den Schülerinnen und Schülern sehr persönliche Erfahrungen, Eindrücke und Gedanken zu seiner DDR-Vergangenheit. Die Fragen beantwortete er mit ebensolchem Eifer, wie sie gestellt wurden.
Das Thema der DDR wurde durch den Besuch von Krawczyk für die Schülerinnen und Schüler lebendiger und greifbarer. Für die meisten werden diese 90 Minuten Geschichtsunterricht lange im Gedächtnis bleiben und vielleicht auch ein Bewusstsein geweckt haben, was Manschen für eine Bedeutung haben können, wenn man ihnen zuhört - wenn man sie Zeitzeugen werden lässt.
Kevin Schürer
Fachleiter Sprachen
Bilder von der Veranstaltung
© Fotografin Annika Bode